Schachbezirk Oberberg
Newsletter 107

Mitteilungen vom Schachbezirk Oberberg
Nummer 107
19.10.2017
8. Jahrgang

Redaktionelle Leitung
Benedikt Schneider
Krottorfer Straße 30
51597 Morsbach
Telefon 02294 / 6700
Mail: schneider.benedikt@freenet.de

Web-Layout
Frank Ludwig
Zur Sonnenburg 14
51597 Morsbach
Telefon 02294 / M4996 92 84
Mail: f_ludwig@gmx.net

In dieser Ausgabe

    Schlagzeilen:
  • Newsletter bald online
  • Offenes ChessTime-Turnier in Wiehl
  • SV Wiehl mit schöner neuer Homepage
  • Doppelte Ehrung für Morsbacher
  • Termine
    Liga- und Turnierergebnisse:
  • Verbandsliga
  • Verbandsklasse
  • Bezirksliga
  • Bezirksklasse
  • BPEM (Bezirks Pokal-Einzelmeisterschaft)
  • BEM
    Rubriken:
  • Regelkunde: Neuerungen FIDE-Regeln
  • SBO Kombi-Prand-Prix: Nr. 3

Der nächste Newsletter erscheint voraussichtlich am 9. November 2017.

Schlagzeilen

Newsletter bald online

Nachdem die Schachfreunde aus Drolshagen schon seit Langem den Service angeboten haben, diesen Newsletter als pdf-Datei auf ihrer Homepage zu veröffentlichen, sodass jede Ausgabe heruntergeladen werden kann, geht der Newsletter auf einer weiteren Seite online.

Der Schachverein Morsbach will die Originalinhalte in ihrem eigenen Design auf die neue Internetseite stellen. Somit sind die Berichte und Bilder zukünftig auf www.schachverein-morsbach.de zu sehen.

Benedikt Schneider

Offenes ChessTime-Turnier in Wiehl

Bild ctime_klein.png

WIEHL. Der SV Wiehl unternimmt einen ersten Versuch ein "virtuelles" Turnier auszurichten.

Alle Interessenten (Vereinsmitglieder und Gäste) können sich bei Martin Mauelshagen anmelden. Weitere Informationen sowie eine entsprechende Ausschreibung folgen sobald sich abzeichnet, dass eine ausreichende Teilnehmerzahl zusammenkommt.

Also auf gehts! Meldet Euch an ;-)

Martin Mauelshagen, Benedikt Schneider

SV Wiehl mit schöner neuer Homepage

Bild sv_wiehl 182px.png

Der Schachverein Wiehl hat seit dem Sommer seine Homepage komplett überarbeitet und modernisiert. Herzstück des Onlineauftritts sind die vielen Berichte zu Mannschaftskämpfen, Veranstaltungen, Stadtmeisterschaft, eine Rätselserie sowie eine neu geschaffene Blitzserie. An vielem davon können nicht nur Vereinsmitglieder, sondern grundsätzliche alle Schach interessierten - auch jederzeit Gäste aus anderen Vereinen - teilnehmen.

Der SV Wiehl freut sich über viele Besucher seiner Website unter: https://www.schachverein-wiehl-1923.de oder über Gäste zum Vereinsabend jeden Freitag ab 18 Uhr in der Burg Bielstein (Burgstraße 9, 51674 Wiehl).

Martin Mauelshagen

Doppelte Ehrung für Morsbacher

Der Schachverein Morsbach wird im November bei gleich zwei Veranstaltungen geehrt. Diese Auszeichnungen tragen dazu bei, dass man im engeren Umkreis bekannter wird; außerdem ist mit zumindest einer Ehrung der Gewinn eines Preisgeldes verbunden, der der Morsbacher Kasse gut tut.

Die erste Ehrung findet am 14. November statt. Der Kreissportbund hatte die oberbergischen Vereine dazu aufgerufen, sich zu bewerben, wenn sie Flüchtlingen geholfen oder einen Beitrag zu deren Integration geleistet haben. Der Schachverein Morsbach hatte auf der „Langen Nacht der Republik“ im August Schachspieler aller Nationen, Hautfarben und Religionen aufgerufen, Schach zu spielen. Zudem wurden Flyer in Verbindung mit einer Einladung zum Vereinsabend verteilt. Als weitere Maßnahme wird das Schachspielen mit Flüchtlingen im Rahmen eines Morsbacher Flüchtlingscafés gewürdigt. Wir hoch das Preisgeld ist, wissen die Morsbacher noch nicht.

Gut anderthalb Wochen später wird der Schachverein Morsbach vom Gemeindesportverband gleich dreifach geehrt: für den 2. Platz der 1. Mannschaft 2016/17, für das Engagement von Guido Korb und Benedikt Schneider sowie für zwei Mitglieder, die ein Jubiläum im Klub feiern.

Benedikt Schneider

Termine

Sonntag, 22. Oktober - 14:00

Verband, 3. Spieltag:

Verbandsliga:
KS Hagen/Wetter - Bergneustadt/D. I 2,5:5,5

Verbandsklasse:
SV Kreuzstal - Drolshagen
Lindlar - Marienheide
Bergneustadt/D. II - Kierspe I
Wiehl - Hellertaler SF II
Kierspe II - SVG Plettenberg II

Verbandsliga - Schachverband Südwestfalen

In der Verbandsliga hat Bergneustadt/D. I gegen den Favoriten Weidenau/Geisweid knapp verloren. In einem vorgezogenen Spiel gewann man dafür in Hagen und hat nun 3:3 Punkte.

Benedikt Schneider

1. MS Halver-Schalksm.22009,54:0 2. SV Weidenau/Geisweid220094:0 3. SV Bergneustadt/D. I3111133:3 4. Siegener SV I21108,53:1 5. KS Hagen/Wetter3102112:4 6. SF Schwerte210192:2 7. SV Velmede/Bestwig21018,52:2 8. SV Hemer201171:3 8. SG Lüdenscheid201171:3 10. Hellertaler SF I20025,50:4
Bergneustadt/D. I3 ½ - 4 ½SV Weidenau/Geisweid Köllner, Christof0 - 1Karthäuser, Johannes Stümer, Paul0 - 1Send, Sebastian Köllner, Aaron Noah0 - 1Meinhardt, Michael Chlechowitz, Frank1 - 0Donner, Bernd Linnenborn, Guido½ - ½Scholl, Patrick Michalik, Friedhelm1 - 0Wächtler, Frank Heitmann, Sebastian½ - ½Düber, Olaf Köllner, Felicitas Ophelia½ - ½Piskorz, Andreas

3. Spieltag

KS Hagen/Wetter2 ½ - 5 ½Bergneustadt/D. I Bubolz, Holger½ - ½Köllner, Christof Krug, Georg½ - ½Stümer, Paul Kebbekus, Thomas0 - 1Köllner, Aaron Noah Bornemann, Michael½ - ½Chlechowitz, Frank Klnikmann, Ralf½ - ½Linnenborn, Guido Weber, Rolf0 - 1Hagedorn, Volker Pinnel, Peter½ - ½Hamburger, Tiberiu Liley, Uwe0 - 1Khan, Tuhin
Verbandsklasse Süd - Schachverband Südwestfalen

Lindlar I und Wiehl I noch ohne Verlustpunkte

Nach einem überraschend deutlichen Sieg bei Kierspe I hat Lindlar I die geteilte Tabellenführung übernommen. Die Lindlarer profitierten dabei von der Tatsache, dass Kierspe mit nur sechs Spielern antrat. Rene Müller, Michael Bonath und David Jan Roelans siegten spielerisch, Winfried Gessinger spielte remis. Kierspe I bleibt im Mittelfeld der Tabelle. Die Zweite von Kierspe, Aufsteiger aus der oberbergischen Bezirksliga, bleibt Schlusslicht nach einer deutlichen Pleite in Marienheide, die damit den ersten Saisonsieg feierten.

In einem weiteren bergischen Derby gewann Wiehl in Drolshagen mit 5,5:2,5. Die Drolshagener spielten ohne die ersten drei Bretter; damit hatten sie einen schweren Stand. Drolshagen steht damit auf einem Abstiegsplatz. Auch Bergneustadt/Derschlag II hat in dieser Saison bislang nichts zu feiern: Bei den Hellertaler Schachfreunden unterlag man mit 3:5. Dabei wurden alle Partien entschieden.

Benedikt Schneider

1. SVG Plettenberg II220010,54:0 1. SF Lindlar220010,54:0 3. SV Wiehl2200104:0 4. SC Marienheide210192:2 4. SV Kierspe I210192:2 6. Hellertaler SF II210182:2 7. SV Kreuztal210172:2 8. SV Bergneustadt/D. II20026,50:4 9. SV Turm Drolshagen20025,50:4 10. SV Kierspe II200240:4
Drolshagen2½ - 5½ Wiehl Vishanji, Franz½ - ½Gottas, Mike Vishanji, Adrian0 - 1Mauelshagen, Martin Kreusch, Frank½ - ½Fleischer, Andre Hemmings, Martin½ - ½Hein, Jürgen Schymainski, Robert0 - 1Straßner, Andreas Pfennig, Konstantin½ - ½Lehmann, Holger Pfennig, Martin0 - 1Margenberg, Volker Polten, Werner½ - ½Roth, Erwin
Hellertaler SF II05.03.2017Bergneustadt/D. II Siebel, Holger0 - 1Blab, Ludwig Rahimi, Rozafa1 - 0Sailer, Hans-Peter David, Edwin1 - 0Kiparski, Ekkehart Rahimi, Anita0 - 1Wang, Andre Kessler, René0 - 1Lemmer, Klaus Jung, Armen1 - 0Schinkowski, Thomas Balzer, Alexander1 - 0Hamburger, Tiberiu Schwier, Alexander1 - 0Bukowski, Klaus-Jürgen
Kierspe I2½ - 5½Lindlar Irrgang, Stephan- / +Krause, Thomas Menz, Falk0 - 1Müller, Rene Theunissen, Klaus½ - ½Gessinger, Winfried Rode, Dominik0 - 1Bonath, Michael Holler, Dirk0 - 1Roelans, David Jan Werner, Norman- / +Willmes, Martin Ellend, Torsten1 - 0Häck, Julian Werner, Maxim1 - 0Kartmann, Tobias
Marienheide5½ - 2½Kierspe II Wolter, Heinz-Dieter1 - 0Meister, Detlef Brensing, Rolf0 - 1Koch, Robin Fuchs, Gerhard½ - ½Irrgang, Michael Kirch, Jürgen½ - ½Baran, Peter Cesnik, Friedrich1 - 0Horstmann, Josef Gräve, Andreas½ - ½Schumacher, Peter Tietze, Marco1 - 0Brandt, Oliver Schuster, Holger1 - 0Pektopalyan, David

Ohne die ersten Drei unterlegen

Drolshagen I verliert im Derby gegen Wiehl I.

Am Wochenende fand in der Schach-Verbandsklasse Süd der Mannschaftskampf zwischen Turm Drolshagen I und dem SV Wiehl I statt. Dass die drei besten Spieler der Sauerländer diesmal im Heimathaus in der Annostraße nicht mitspielen konnten und die letzten Bretter somit durch Mitglieder der zweiten Mannschaft aufgefüllt werden mussten, war nicht unbedingt ein gutes Omen.

Bild verbandsklasse1.jpg

Zunächst verlief alles aber durchaus ausgeglichen: Frank Kreusch und sein Gegner einigten sich am dritten Brett auf Remis, nachdem nahezu das gesamte Angriffspotential abgetauscht war. Auch Werner Polten (Brett 8), der nicht ganz gleichwertig aus der Eröffnung gekommen war, und Konstantin Pfennig (Brett 6), dessen Partie durchgängig ausgeglichen gestanden hatte, konnten dieses Ergebnis erzielen. Dann aber verlor der gesundheitlich angeschlagene Robert Schymainski an Brett 5 schleichend auf positionell-strategische Weise und Adrian Vishanji, der an Brett 2 eine interessante Partie mit ungleichem Material - Leichtfigur gegen drei Bauern - spielte, fand nicht die richtige Abwicklungsvariante und musste seinem Gegner zum Sieg gratulieren. Martin Pfennig (Brett 7) hatte mit Schwarz durch einen zu ungestümen Angriff seines Gegners Gegenspiel erlangt und im Mittelspiel ausgeglichen gestanden; durch eine kleine Unachtsamkeit schwächte er aber im Endspiel seine Bauernstellung und konnte die Umwandlung eines Bauern zur Dame nicht mehr verhindern. Martin Hemmings hatte aufgrund eines Königsangriffs an Brett 4 eine ungünstige Bauernstruktur und kam trotz hartem Kampf nicht über ein Remis hinaus, und am Spitzenbrett sah Franz Vishanji in einem Turmendspiel mit zwei Mehrbauern zwar lange Zeit wie der Sieger aus, konnte aber am Ende auch nur einen halben Punkt für die Stadt an der Rose einfahren: Turm Drolshagen hatte deutlich mit 2,5 zu 5.5 Punkten verloren.

Dr. Martin Pfennig

Niederlage gegen den starken Aufsteiger

Drolshagen I unterliegt den Plettenbergern

Am 1. Spieltag der Verbandsklasse musste der SV Turm Drolshagen beim sehr starken Aufsteiger Plettenberg II antreten. Während Plettenberg quasi in Bestbesetzung spielte, musste Drolshagen mit Ersatz spielen und sogar das 8. Brett dem Gegner kampflos überlassen.

Bild verbandsklasse2.jpg

Ersatzmann Konstantin Pfennig an Brett 7 holte gegen einen nominell viel besseren Gegner den ersten halben Punkt für Drolshagen. An Brett 1 lieferte Alexander Zorn wieder einmal eine klasse Leistung ab. Er erreichte ein mehr als verdientes Remis gegen Fidemeister Oswald. An Brett zwei überstand Michael Tautz die Druckphase seines Gegners und erreichte sicher das Remis. Wolfgang Tietze am Brett 3 stellte nach fast vierstündiger Spielzeit den Gleichstand her. Sein Gegner gab auf, da er einen Turmverlust nicht mehr vermeiden konnte.

Ein 4:4 war möglich, ggf. sogar noch mehr. Dann aber gab Frank Kreusch an Brett 6 auf. Der Einzug eines gegnerischen Bauern auf die Grundlinie konnte er nur noch durch Figurenverlust vermeiden. Adrian Vishanji an Brett 5 wollte mehr als nur ein Remis und spielte zu aggressiv. Sein Gegner fand eine siegbringende Widerlegung.

Damit hatte Plettenberg II bereits gewonnen. An Brett 4 nahm daraufhin Franz Vishanji das wiederholte Remisangebot seines Gegners an, da auch ein noch möglicher Partiegewinn nichts mehr an der 1. Auswärtsniederlage nach eineinhalb Jahren geändert hätte.

Wolfgang Tietze

Bezirksliga
1. Lindlar II110052:0 1. Meinerzhagen I110052:0 3. Schnellenbach I11004,52:0 4. Windeck000000:0 5. Drolshagen II10013,50:2 6. Gummersbach100130:2 6. Morsbach I100130:2
Gummersbach3 - 5Meinerzhagen I Özcelik, Ali0 - 1Babczyk, Adrian Olsson, Christian½ - ½Babczyk, Roman Fazlija, Nazmir½ - ½Sönnecken, Stefan Schmidt, Stefan1 - 0Fleischer, Bernhard Bury, Arnold- / +Gerber, Konrad Fazlija, Vebi1 - 0Leistikow, Philip Fot, Alexander0 - 1Frase, Jens Weferling, Klaus0 - 1Thiemann, Oliver
Morsbach I3 - 5Lindlar II Schneider, Benedikt1 - 0Walotka, Uwe Korb, Guido½ - ½Kals, Leo Ludwig, Frank½ - ½Bilstein, Stefan Barg, Alexander1 - 0Grundmann, Tobias Schmidt, Artur0 - 1Haugg, Gerhard Hermes, Dieter0 - 1Kroll, Frank Krenz, Manfred0 - 1Schwenzfeier, Stefan Ludwig, Sascha0 - 1Borchard, Jörn Werner
Drolshagen II3½ - 4½Schnellenbach I Pfennig, Konstantin½ - ½Bock, Günter Pfennig, Martin½ - ½Ramberger, Martin Harnischmacher, Jürgen0 - 1Manski, Stefan Kramer, Heribert- / +Elsesser, Waldemar Schell, Andreas½ - ½Gudehus, Andreas Vishanji, Denis0 - 1Nietsch, Robert Tump, Achim1 - 0Kienzle, Markus Polten, Werner1 - 0Tatewossjan, Maik

Meinerzhagen I und Lindlar II gewinnen

Meinerzhagen I, ihres Zeichens Aspirant auf die Meisterschaft, hat ihr erstes Saisonspiel in Gummersbach mit 5:3 gewonnen. Meinerzhagen trat dabei in Bestbesetzung an.

Lindlar II gewann nach einem spannenden Match in Morsbach ebenfalls mit 5:3. Am Ende machten die vier Niederlagen der Morsbacher an den letzten vier Brettern den Unterschied aus, obwohl dies nicht hätte sein müssen.

Aufsteiger Schnellenbach gewann bei Drolshagen II mit 4,5:3,5 und sammelte erste wichtige Punkte im voraussichtlichen Abstiegskampf.

Benedikt Schneider

Unglücklich verloren

Drolshagen II unterliegt Aufsteiger Schnellenbach

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Am Samstag kam es in der Schach-Bezirksliga zur ersten Runde zwischen der zweiten Mannschaft von Turm Drolshagen und Aufsteiger SV Schnellenbach. Die Papierform ließ einen knappen und spannenden Kampf erwarten. Da ein Drolshagener Spieler die Austragungsstätte, das Heimathaus in der Annostraße, nicht rechtzeitig erreicht hatte, musste man ein Brett kampflos verloren geben.

Diesen Startnachteil konnte Werner Polten, neu in der Mannschaft, aber reich an Erfahrung, allerdings rasch ausgleichen, indem er seinen jugendlichen Kontrahenten an Brett 8 förmlich überrannte und die Partie mit einer sehenswerten Mattkombination beendete.

Andreas Schell und sein Gegner an Brett 5 remisierten in ausgeglichener Stellung.

Achim Tump, dessen Gegner einen möglichen Turmgewinn übersehen hatte, konnte danach zwei Offiziere gewinnen; kurz vor der Umwandlung eines Bauern zur Dame gab der Schnellenbacher auf, sodass Turm Drolshagen sogar in Führung lag.

Jugendspieler Denis Vishanji an Brett 6 verlor nun aber eine Leichtfigur und in Zeitnot die Partie, und auch Jürgen Harnischmacher, der schlecht aus der Eröffnung gekommen war, musste seinem Gegner schließlich in Zeitnot zum Sieg gratulieren.

Nun wurde nur noch an den beiden Spitzenbrettern gespielt, wo es Familie Pfennig nicht mehr gelang, das Ruder noch einmal herumzureißen: Sohn Konstantin hatte an Brett 1 einen Mehrbauern mit einem sehr inaktiven Läufer bezahlt und musste am Ende (gegen einen auf dem Papier allerdings deutlich stärkeren Gegner) froh sein, noch einen halben Punkt mitzunehmen; Vater Martin und sein Gegner hatten sich vier Stunden lang belauert, ohne einen entscheidenden Vorteil erlangen zu können, sodass auch diese Partie Remis endete und Drolshagen II mit einem etwas unglücklichen 3,5 zu 4,5 verloren hatte.

Dr. Martin Pfennig

Der Favorit gewinnt nach zähem Kampf

Meinerzhagen I untermauert Stärke

Bild bezirksliga2.jpg

Zum Saisonstart erwiesen sich die Gummersbacher Schachspieler gegen den diesmal favorisierten schwarze König Meinerzhagen als harte Nuss. So musste aus Gästesicht lange um den Mannschaftssieg gerungen werden.

Konrad Gerber verbuchte gleich zu Beginn einen Punkt, sein Gegner war kurzfristig verhindert.

Bei Philip Leistikow „brannte" von Beginn an das Brett. Sein Widersacher opferte eine Qualität, für einen starken Zentrumsangriff auf den unrochierten schwarzen König. Philip kämpfte tapfer gegen die drohende Niederlage, musste aber dem zu stark werdenden Druck nachgeben.

Jens Frase gelang es jedoch postwendend, seinen SKM wieder in Führung zu bringen, er hatte in ein Bauernendspiel abwickeln können, welches ihm den Sieg bescheren sollte.

Bezirksspielleiter Christian Olsson, auf Gummersbacher Seite zeigte sich ebenfalls in Topform, sonst hätte er es kaum schaffen können, gegen den starken Meinerzhagener Roman Babczyk ein Remis zu erkämpfen. Roman agierte wie gewohnt sicher und Kombinationsbewusst. Die Schlusstellung gab jedoch auch nach eingehender Analyse nicht mehr als ein Remis her.

Doch Meinerzhagen hat ja mittlerweile einen neuen Trumpf am ersten Brett: Adrian Babczyk, Sohn des eben erwähnten Roman, stieg in dieser Spielzeit nach langjähriger Pause erst wieder in den Spielbetrieb ein. Der ehemalige NRWKaderspieler aus Lüdenscheid bewies sofort, wie wichtig er für den Schachklub Meinerzhagen ist. Voller Freude gratulierten ihm seine neuen Mitspieler zu einem überragend herausgespielten Sieg gegen Ali Özcelik, auf Gummersbacher Seite. Er behandelte das sogenannte Morragambit, eine anspruchsvolle Variante der Sizilianischen Verteidigung, als wenn er nie pausiert hätte. Er ist ganz sicher einer der allerbesten Schachspieler des ganzen Bezirks Oberberg.

Aber auch der Wipperfürther Oliver Thiemann, inzwischen schon im dritten Jahr für den SKM am Brett, bleibt wie in der Vorsaison ein fleißiger Punktesammler. Er nahm Gummersbachs Klaus Weferling zwischenzeitlich 3 Bauern ab und kam so zu einem deutlich gewonnenem Dame/Turmendspiel.

Etwa zeitgleich akzeptierte Stefan Sönnecken, zuvor dankenswerter Weise mehrere Jahre Brett 1 beim Schachklub, das Remisangebot von SVGSpieler Nazmir Fazlija. Dieser war immerhin schon mal Bezirksschnellschachmeister, also ist dies durchaus als Erfolg zu betrachten.

Als die Gäste dann nach zähem Ringen, schließlich als Tagessieger feststanden, lehnte Bernhardt Fleischer, zur allgemeinen Verwunderung einen Remisvorschlag von Stefan Schmidt ab, noch dazu in leicht schlechterer Stellung. So kam es wie es kommen musste: Die Gummersbacher kamen nochmal einen Brettpunkt heran sodass das Endergebnis mit 3:5 für die heimischen Schachspieler feststand.

Jens Frase

Bezirksklasse

In der Bezirksklasse stand am letzten Wochenende bereits der 2. Spieltag an. Marienheide II, durch die Anmeldung von zwei Spielern der Familie Sindermann gut verstärkt, gewann überdeutlich beim Neuling Meinerzhagen II. Bergneustadt/D. III schaffte es, mit nur drei (von sechs) Spielern, ein Unentschieden in Kierspe zu erzielen. Hoch spannend war das Duell zwischen Morsbach II und Wiehl II. Dabei konnte Wiehl einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:2.Sieg verwandeln und Morsbach in der Tabelle überholen.

Benedikt Schneider

1. Marienheide II22008+54:0 2. Kierspe III21106+13:1 3. Wiehl II21016,5+12:2 4. Morsbach II2101602:2 5. Bergneustadt/D. III20115-21:3 6. Meinerzhagen II20022,5-50:4
Meinerzhagen II½ - 4½Marienheide II Rawe, Friedrich0 - 1Stockburger, Gert-Detlef Weinhold, Tim0 - 1Sindermann, Andreas Schneider, Michael½ - ½Lange, Fritz Flottmann, Dietmar0 - 1Sindermann, Paul Dango, Ottmar- / +Kachel, Gerd N. N.- / -N. N.
Morsbach II2 - 4Wiehl II Hamann, Bernd1 - 0Jünger, Steffen Muth, Wilhelm0 - 1Block, Dieter Spät, Alexander0 - 1Wagner, Tobias Czwalinna, Ralf0 - 1Brüne, Karl-August Großer, Marion0 - 1Wölk, Richard Ortiz Pérez, Héctor Guillermo1 - 0Eggebrecht, Werner
Kierspe III3 - 3Bergneustadt/D. III Damen, Johannes0 - 1Bukowski, Klaus-Jürgen Werner, Maxim+ / -Streichhan, Phil Driedger, Heinrich+ / -Sander, Michael Pektopalyan, David+ / -König, Arne Gossens, Andrej0 - 1Khan, Tuhin N. N.0 - 1Weuste, Jan-Eric
BPEM (Bezirks-Pokal-Einzelmeisterschaft)

J. Horstmann und C. Olsson im Finale

Bei der Pokaleinzelmeisterschaft steht bereits die Finalpaarung fest: Der Kiersper Josef Horstmann und Spielleiter Christian Olsson aus Gummersbach treten im Endspiel gegeneinander an. Beide sind bereits für den Verbandseinzelpokal qualifiziert.

Bei der ersten Runde in Wiehl, die gleichzeitig bereits das Halbfinale war, gewann Horstmann gegen Lokalmatador Thorsten Sebastian und Olsson gegen Karl-August Brüne, ebenfalls aus Wiehl.

Benedikt Schneider

BEM (Bezirkseinzelmeisterschaft)

Titelverteidiger Ralf Schürmann mit Fehlstart

Kiersper hat erst einen halben Punkt - Bislang einige kuriose Partien

Die BEM erweist sich einmal mehr als ein Turnier der interessanten aber auch merkwürdigen Partien. In der zweiten Runde schon, musste auch der Turnierfavorit Héctor Ortiz Pérez ein paar Federn lassen. Leo Kals konnte ihm nach einer mutig geführten Partie ein Remis abringen. Héctor hatte wohl am Schluss ein leicht vorteilhaftes aber kompliziertes Bauernendspiel, und das auszuspielen war ihm an diesem Abend zu riskant.

Einen nahezu klassischen Fehlstart legte Titelverteidiger Ralf Schürmann hin. Nachdem er schon in der ersten Runde eine halben Punkt abgeben musste, ging ihm in der zweiten gar ein ganzer Punkt verloren. Das ist umso bitterer, da er fast über den gesamten Verlauf der Partie gegen Dieter Block eine vorteilhafte Stellung hatte. Auch eine Ungenauigkeit im 33. Zug änderte daran eigentlich nichts. Doch irgendwie brachte Ralf das aus dem Konzept und er ließ darauf einige weitere ungenaue Züge folgen, die Dieter die Initiative überließen. Als Dieter einen Mattangriff startete übersah Ralf den Rettungszug, der ihm wenigsten noch ein Remis eingebracht hätte. Beachtenswert ist auch der Sieg von Christian Olsson in seiner vorgezogenen Partie gegen Martin Hemmings.

Bild bem.jpg

Das Remis zwischen Waldemar Kroo und Alexander Fot kann sicher als Erfolg für Waldemar angesehen werden. Immerhin trennen beide Spieler gut 450 DWZ-Punkte.

Eine interessante Partie im Hinblick auf den neuen Bedenkzeitmodus spielten Adrian Vishanji und Thorsten Sebastian. Hier konnte man in der Praxis sehen, dass es beim Fischer- Modus möglich ist, einen großen Teil der Partie nur mit der Bonuszeit zu spielen. Thorsten musste ausgerechnet noch in schlechterer Stellung einige Züge auf diese Weise absolvieren. Zwar konnte er die Niederlage nicht mehr abwenden, aber die Zuschauer konnten sehen, dass auch unter diesen Bedingungen noch gute Züge möglich sind, und das mit aufschreiben.

Die wohl merkwürdigste Partie des Abends spielten Artur Schmidt und Heinrich Driedger. Obwohl nicht mehr die Jüngsten, schafften es die beiden, ihre gesamte Partie, gut 40 Züge, in einer knappen viertel Stunde zu absolvieren. Das dies nicht ganz ohne Regelverstoß einherging, kann man sich sicher Vorstellen. Mit der Notationspflicht gab es bei der Spielgeschwindigkeit doch Probleme, weshalb Schiedsrichter Andreas Schell auch entsprechend eingreifen musste. Trotz der Kuriositäten konnte Heinrich Driedger am Schluss einen ganzen Punkt verbuchen.

Leider gab es auch eine kampflose Begegnung, die Volker Margenberg einen einfachen Punkt einbrachte. Sein Gegner Elwin Celazade erschien nicht zu Spiel. Der Kontakt zu ihm ist abgebrochen, was evtl. mit seinem Status als Flüchtling einhergeht. Es ist deshalb auch nicht klar, ob er das Turnier weiterspielt. Wir bemühen uns darum den Kontakt wieder zu bekommen. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen werdet ihr informiert.

Aus organisatorischer Sicht gibt es auch noch etwas zu an zu sprechen. Trotz der Anwesenheit von 30 Spielern und einiger Kiebitze gab es so gut wie keine nennenswerten Störungen während des Spielverlaufs. Das ist nicht so selbstverständlich und verdient deshalb eine lobende Erwähnung mit der Motivation „Weiter so“.

Die nächste Runde findet am 10.11.2017, in Gummersbach statt. Beginn ist wie immer 19 Uhr.

Guido Korb

Ergebnisse der 2. Runde

SpielerDWZPktErgSpielerDWZPktAtt 1Kals Leo16701,0½ - ½Ortiz Pérez, Héctor Guillermo19881,0 2Celazade Elwin19001,0- / +Margenberg Volke16611,0kl 3Olsson Christian16671,01 - 0Hemmings Martin17871,0 4Schneider Benedikt17491,01 - 0Walotka Uwe16611,0 5Korb Guido17471,0½ - ½Hamburger Tiberiu15551,0 6Bury Arnold15541,00 - 1Özcelik Ali16761,0 7Gessinger Winfried17610,51 - 0Khan Tuhin 1,0 8Block Dieter15320,51 - 0Schürmann Ralf18050,5 9Thiemann Oliver15030,50 - 1Lehmann Holger17550,5 10Horstmann Josef16110,50 - 1Bukowski Klaus-Jürgen17480,5 11Memmersheimer Thomas16120,5- / +Pfennig Konstantin15350,5kl 12Vishanji Adrian18020,01 - 0Sebastian Thorsten 0,5 13Milde Mathias16520,01 - 0Damen Han13570,0 14Baran Peter16200,01 - 0Haugg Gerhard13260,0 15Hermes Dieter13640,00 - 1Baran Daniel16170,0 16Kramer Herbert15190,01 - 0Glöckl Simon10790,0 17Kroo Waldemar11630,0½ - ½Fot Alexander16130,0 18Driedger Heinrich10630,01 - 0Schmidt Artur14320,0

Auslosungen der 3. Runde

SpielerDWZPktErgSpielerDWZPktAtt 1Schneider Benedikt17492,0Margenberg Volker16612,0 2Özcelik Ali16762,0Olsson Christian16672,0 3Ortiz Pérez, Héctor Guillermo19881,5Korb Guido17471,5 4Hamburger Tiberiu15551,5Gessinger Winfried17611,5 5Lehmann Holger17551,5Kals Leo16701,5 6Bukowski Klaus-Jürgen17481,5Pfennig Konstantin15351,5 7Celazade Elwin19001,0Block Dieter15321,5 8Baran Daniel16171,0Vishanji Adrian18021,0 9Hemmings Martin17871,0Bury Arnold15541,0 10Walotka Uwe16611,0Kramer Herbert15191,0 11Driedger Heinrich10631,0Milde Mathias16521,0 12Khan Tuhin 1,0Baran Peter16201,0 13Schürmann Ralf18050,5Thiemann Oliver15030,5 14Memmersheimer Thomas16120,5Kroo Waldemar11630,5 15Sebastian Thorsten 0,5Horstmann Josef16110,5 16Fot Alexander16130,5Schmidt Artur14320,0 17Haugg Gerhard13260,0Hermes Dieter13640,0 18Damen Han13570,0Glöckl Simon10790,0
Regelkunde von Guido Korb

In dieser und den folgenden Ausgaben möchte ich die Neuerungen bei den FIDE-Regeln genauer anschauen. Die systematischen Veränderungen werde ich nur kurz ansprechen. Etwas ausführlicher wird es dann bei den geänderten Regeln zugehen.

1. Systematische Änderungen

    Es gibt im Wesentlichen zwei systematische Veränderungen:
  • Nummerierung
  • Abschließen eines Zuges

Die Nummerierung der einzelnen Artikel ist auf ein reines Zahlensystem geändert worden. Es gibt bei den Unterpunkten keine Buchstaben mehr. So heißt es nun z.B. 3.7.1 statt 3.7.a.

Das Abschließen eines Zuges beinhaltet die zweite Phase eines Zuges. In diesem Zusammenhang hieß es bislang in Artikel 6.2.1 "Damit wird der Zug vollständig abgeschlossen." Zukünftig heißt es nur noch "abgeschlossen". Das Wort "vollständig" wurde in der deutschen Übersetzung einfach weg gelassen, ohne dass sich der englische Grundtext geändert hat.

2. Artikel 4

Im sog. Berührt - Geführt Paragraphen hat neben der Nummerierung auch einiges an den Regeln geändert. Vieles ist durch Umformulierungen konkretisiert bzw. die Prioritäten anders gesetzt worden.

So wird in Artikel 4.2.1 deutlicher in den Vordergrund gerückt, dass nur der Spieler, der am Zug ist, berechtigt ist, unter Beachtung einiger Formalismen, Figuren zurecht zu rücken.

Der Artikel 4.2.2 hat es dann so richtig in sich.

4.2.2 Jede andere Berührung einer Figur gilt als absichtliche Berührung, außer dies geschieht offensichtlich aus Versehen.

Meinem Verständnis nach bedarf es da noch einer Klärung mit Fachleuten. Es sieht oberflächlich danach aus, als gäbe es einen Widerspruch zu dem nachfolgenden Artikel 4.3

4.3 Berührt der Spieler, der am Zug ist, den Fall von Artikel 4.2 ausgenommen, auf dem Schachbrett mit der Absicht, diese zu ziehen oder zu schlagen, ...

Bevor ich mich dazu konkret äußere werde ich mich erst einmal kundig machen.

3. Remis

5.2.3 Die Partie ist remis durch eine von den beiden Spielern während der Partie getroffene Übereinkunft, sofern beide Spieler mindestens einen Zug ausgeführt haben. Damit ist die Partie sofort beendet.

Hier wird konkretisiert, was mit „während der Partie“ gemeint ist. Grundsätzlich beginnt eine Partie ja mit dem drücken der Uhr. Zu Beginn wird die Uhr von Weiß in Gang gesetzt. Damit läuft die Partie. Nun konnten nach alter Regelung die Spieler Remis vereinbaren, sofern nicht die Sofia-Regel galt, ohne dass ein Zug ausgeführt wurde. Dies ist nun anders. Nach der neuen Regel muss nun jeder Spieler mindestens einen Zug ausgeführt haben.

Außer dass beide Spieler am Brett sein müssen, gibt es zur alten Regelung kaum einen Unterschied.

4. Wartezeit

6.7.1 Das Turnierreglement legt im Voraus die Wartezeit fest. Ist keine Wartezeit festgelegt, beträgt sie 0. Jeder Spieler, der erst nach dem Ablauf der Wartezeit am Schachbrett erscheint, verliert die Partie, außer der Schiedsrichter entscheidet anders.

Nach der Neuerung dieses Artikels ist die gravierendste Änderung ist der Umstand, dass nicht mehr die FIDE die Wartezeit festlegt. Das wird dem jeweiligen Veranstalter (Turnierreglement) überlassen. Die FIDE regelt hier nur noch, wie bei entsprechend fest- oder nicht festgelegter Wartezeit zu verfahren ist.

Wer Fragen oder Bemerkungen zu den behandelten Themen hat, kann mir eine Mail schicken (getraenke-korb@tonline.de)

SBO Kombi-Grand-Prix von Guido Korb

Lösung der letzten Aufgabe

Kombi Nr. 2

87654321 abcdefgh

Lösung

Tee8 hätte die akute Situation etwas entschärft, die Niederlage auf Dauer aber nicht verhindern können.

Tae8 hingegen forciert die Niederlage erheblich: 25. ... Tae8 ? 26. Dxe4! Nimmt Schwarz die Dame folgt Matt in 3. Ein weiterspielen mit jetzt noch einem Turm weniger macht aber auch nicht viel Sinn.

Aktuelle Aufgabe

Kombi Nr. 3

87654321 abcdefgh
S

Stellung nach dem 29. Zug von Schwarz

Weiß hatte zwar schon Vorteil, doch nach dem letzten Zug von Schwarz (Tfb8) vergrößert sich dieser Vorteil erheblich. Wie beweist Weiß diese Tatsache?

Einsendeschluss : Di. 07.11.2017

Lösung bitte per E-Mail an: getraenke-korb@t-online.de

Aktueller Punktestand

RangTeilnehmer12Teiln.Punkte ges. 1Erik Stokkentreeff-12112 2Klaus Lemmer-10110 3Wolfgang Tietze-818